Überleben in der digitalen Welt – das Projekt Barbarella 3.0

Vor einigen Jahren wurde ich gefragt, wie es dazu kam, dass ich angefangen habe, zu malen. Damals antwortete ich, dass die Malerei gemessen an den Themen, mit denen ich mich beruflich beschäftigt habe, für mich ein Refugium sei, in dem ich mich abschotten könne gegen das damals schon intensiv empfundene Tempo der Veränderung. Inzwischen ist einige Zeit vergangen. Damals wie heute befasse ich mich ausgiebig mit dem Thema Zukunft. Eine intensive Beschäftigung mit allem, was mit Digitalisierung zu tun hat, gehört zu meinem Tagesgeschäft – auch im Bereich der Kunst.

Mittlerweile dominiert nicht mehr das Gefühl, ein Refugium zu brauchen. Vielmehr überwiegt die Faszination, was alles möglich ist – und zwar heute schon. Angeregt von den Entwicklungen im Bereich Blockchain und Non Fungible Tokens (NFT) habe ich mich auf das Experiment eingelassen, selbst digitale Kunst zu schaffen. Meine ersten Arbeiten habe ich inzwischen produziert und stelle fest, dass von der digitalen Bearbeitung meiner analogen Vorlagen ein große Faszination ausgeht, die nicht im Widerspruch zu meiner bisherigen Arbeit steht, sondern eine folgerichtige Ergänzung darstellt. Zu sehen sind die ersten Arbeiten demnächst auf opensea:

https://opensea.io/BARBARELLA_3_0

Die Reise wird weitergehen, da bin ich mir sicher.